07/06
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Gabana

MSD SHARP & DOHME möchte in Zukunft ein bevorzugter Arbeitgeber werden auch für Menschen mit Behinderung. Mit der tatkräftigen Unterstützung von W+P plant MSD die Räumlichkeiten am neuen Standort in München weitestgehend barrierefrei. Denn wo Orte, Räume oder Kommunikationsmittel nicht barrierefrei sind, bleibt die Teilhabe am kulturellen und politischen Leben, an der Arbeitswelt und in der Freizeit verwehrt.

Die meisten Menschen verstehen unter Barrierefreiheit Rampen statt Treppen, breite Türen und absenkbare Busse. Doch bauliche Veränderungen und speziell ausgerüstete Fahrzeuge reichen nicht aus, um den Alltag barrierefrei zu gestalten.

Was bedeutet Barrierefreiheit eigentlich genau und warum ist sie so wichtig?

Barrierefrei sind Lebensbereiche dann, wenn Menschen mit und ohne Behinderung sie gleichberechtigt mit anderen erreichen und nutzen können: und zwar ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe. Nur so ist Inklusion möglich.

Um diese Ziele zu erreichen, hat MSD mit W+P und der Firma Gabana, einer Agentur für Barrierefreiheit, starke Partner an der Hand.

„Ich habe während meiner gesamten Laufbahn, weder als Beraterin noch als Sachverständige für barrierefreies Bauen, bisher noch keinen Arbeitgeber kennengelernt, der einen so hohen Anspruch an zeitgemäße architektonische Barrierefreiheit stellt, wie MSD. Durch dieses Engagement wird in „Der Macherei München“ Menschen mit körperlichen Einschränkungen der Alltag, bzw. das Arbeitsumfeld so komfortabel als möglich gestaltet.“  Kornelia Grundmann

Vorgesehen ist eine Vielzahl wichtiger Einrichtungen, wie beispielsweise viele barrierefreie Toiletten, barrierefreie Duschen sowie ausgewählte Möbel und Kontraste für Treppen. Der Hauptkern des Gebäudes von der Tiefgarage bis zum Dachgeschoss ist ebenso barrierefrei. Das Konzept ist ganzheitlich und im Hinblick auf die Möblierung sowie weitere Einrichtungsdetails mit viel Liebe zum Detail durchdacht: so werden Steh- und Bistrotische teilweise absenkbar oder in zwei Höhen angeboten, Garderobenstangen oder Kleiderhaken sind auf 2 unterschiedlichen Höhen angebracht, Steckdosen befinden sich auf der Höhe von 50 – 60 cm und sind zentral platziert, um E-Rollstühle zu laden. Darüber hinaus plant MSD eine induktive Höranlage mit mobilen Geräten.

Und damit auch der Weg von der Tram oder Bahn bis ins Gebäude möglichst barrierefrei ist, bewerten wir in Abstimmung mit der Stadt alle wichtigen Punkte dazu. Dieses Konzept zeigt, dass MSD hier insgesamt deutlich engagierter plant als viele andere Unternehmen in Deutschland. Wir freuen uns gemeinsam mit MSD einen wichtigen Schritt in Richtung “Bevorzugter Arbeitgeber auch für Menschen mit Behinderung” zu gehen.

Written by Marcella Schneider