Projektabschluss Hogan Lovells LLP Frankfurt

Die renommierte internationale Anwaltskanzlei Hogan Lovells LLP hatte für ihren Frankfurter Bürostandort bereits während der Errichtungsphase einen Mietvertrag im Omniturm abgeschlossen. W+P wurde beauftragt, alle Projektbeteiligten zu steuern, das Budget und den Terminplan zu überwachen sowie eine Mobiliarausschreibung durchzuführen. Darüber hinaus waren die Einbringung der Ausstattung sowie der Umzug inklusive der Räumung der Bestandsfläche zu koordinieren und die Rückbaukosten zu prüfen.

Im Rahmen der Projektbearbeitung begleitete das Team von W+P alle für die Baufertigstellung notwendigen Nutzerentscheidungen der Mieterausbauplanung, inklusive Belegungsplanung und Koordination des Designs, und verhandelte diese mit dem Eigentümer. Durch einen der Mobiliarausschreibung vorgeschalteten Ideenwettbewerb wurde innerhalb des vorgegebenen Budgetrahmens eine äußerst hochwertige Ausstattung realisiert.

Trotz der für alle Projektbeteiligten neuen Situation eines Lockdowns konnte der Umzug von Hogan Lovells in den Omniturm termingerecht und unter Einhaltung des Budgets durchgeführt werden. Ein konsequentes Risikomanagement, transparente und proaktive Kommunikation zwischen allen Beteiligten und ein auf sämtliche neuen Entwicklungen flexibel reagierendes Projektteam waren hierbei der Schlüssel zum Erfolg.

„Wir haben uns in der ganzen Zeit bestens betreut gefühlt und sind mit der Leistung des Teams von W+P in allen Details äußerst zufrieden.”
RA Marc P. Werner LL.M, Office Managing Partner Hogan Lovells International LLP in Frankfurt/ Main

BIM-LoVe: W+P unterstützt die Uni Hannover

Architekturvisualisierungen werden immer wichtiger bei der Darstellung komplexer Bauvorhaben. Gleichzeitig ergeben sich mit der zunehmenden Digitalisierung auch für die Visualisierung technische Möglichkeiten, die bislang nicht oder nicht kostengerecht möglich waren. In immer mehr Projekten wird insbesondere auftraggeberseitig eine Visualisierung für
Nutzerabstimmungen und für die partizipative Öffentlichkeitsarbeit gewünscht. Empfehlungen, welche Qualitäten der Visualisierung für welche Anwendungen und Projekte geeignet sind, fehlen bislang. Ebenso wenig gibt es konkrete Definitionen für die Qualität einer Visualisierung unter Berücksichtigung von Ausgabeform (visuell, virtuell, haptisch), Medium (Bildschirm, VRCave, VR-Brille etc.), Darstellung (technisch, fotorealistisch etc.) und Detaillierung (Farbigkeit, Textur etc.).

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Instituts für Baumanagement und Digitales Bauen (ICoM) der Leibniz Universität Hannover, unter Leitung von Frau Dr. Katharina Klemt-Albert, soll ein standardisiertes Level of Visualization unter Berücksichtigung bereits vorhandener LOIN/LOD-Definitionen entwickelt werden. Darüber hinaus werden Empfehlungen für geeignete Qualitäten der Visualisierung für verschiedene Anwendungen ausgesprochen. Die Erarbeitung erfolgt unter Einbindung der Beteiligten von Planung, Bau und Betrieb sowie der Perspektiven der öffentlichen Hand, der Auftragnehmer und der Nutzer. Neben diesen Akteursgruppen finden sich im Forschungskonsortium noch Start Ups, die im Bereich der Virtual Reality neue Geschäftsmodelle entwickeln.

W+P freut sich sehr, dieses anwendungsnahe und zukunftsorientierte Vorhaben als Konsortialpartner zu unterstützen. Unser Beraterteam soll vor allem unsere langjährige Erfahrung und die Perspektive der Immobiliennutzer (Immobiliennutzwert, Produktivitätsfaktoren etc.) in das Projekt mit einbringen. Wir drücken die Daumen für eine positive Rückmeldung zum eingereichten Forschungsantrag.

W+P Umfrage Home-Office Juni 2020

Die Situation zur Eindämmung des Coronavirus und die daraus resultierenden Maßnahmen haben in den letzten Monaten die Arbeitsweisen in Unternehmen nachhaltig geprägt. Wir wollten wissen, inwiefern Unternehmen und ihre Mitarbeiter die zurückliegende Situation gemeistert haben und welche Erfahrungen und Erkenntnisse aus dieser Zeit erwachsen sind.

Die Ergebnisse aus der Befragung von über 850 Personen und unterschiedlichen Branchen wollen wir Ihnen mit dieser kurzen Aufbereitung vorstellen:

Flächennutzungskonzepte Berlin

Berlin ist eine lebendige Stadt und international gefragt. Fast unzählige Start-ups und renommierte Unternehmen aus allen Brachen wollen in der Hauptstadt ihren Anker auswerfen und dort Büros beziehen. Insbesondere in Berlin Mitte ist die Nachfrage in Bezug auf moderne und flexible Arbeitswelten sehr groß. Die Unternehmen profitieren im Kiez von einer sehr verdichteten Struktur an Gastronomie, Retail, Services und genießen eine quirlige, schon internationale Atmosphäre. Dort treffen u.a. die Kulturen der Start-ups, CoWorker und Freelancer auf die Historie traditioneller Unternehmen. Sehr spannend.

Wir duften im Juni für einen namhaften Assetmanager ein Objekt in Mitte einer umfassenden Flächennutzungskonzeption unterziehen. Es wurden potentielle Zielgruppen / Branchen identifiziert und darauf basierend Neukonzepte entwickelt. Das Gebäude verfügt über eine Gesamtfläche von 14.000 m² und wird aktuell von einem Nutzer gemietet. Die Nutzungsstudie sollte eine kleinteiligere Vermietung je Etage und insbesondere eine Umwidmung des großen Restaurants mit Vollküche im Erdgeschoss berücksichtigen.

In der Nutzungsstudie wurden Konzepte entwickelt, die Varianten von minimalinvasiv und ressourcenschonend bis hin zur kompletten Nutzungsänderung mit Fokus auf Büronutzung (Business Center, CoWorking, klassische Bürostrukturen etc.) oder auch Retail betrachteten. Die durch W+P erstellten Maßnahmen- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen dienen nun der Finanzierungsklärung und im Rahmen der Vermarktung einer zielgruppenspezifischen Ansprache.

Die in Berlin Mitte mittlerweile sehr hohen Mieten, beginnend bei 30€ bis teilweise 40€, bekräftigten die Eigentümer darin, die hohen Investitionen in die Revitalisierung Ihres Assets zu stecken und auch Nutzungsänderungen zu realisieren. Somit werden “neue”, sehr wirtschaftliche Lebenszyklen für die Immobilien eingeläutet – ein sehr nachhaltiger Ansatz.

Inklusion bei MSD

Gabana

MSD SHARP & DOHME möchte in Zukunft ein bevorzugter Arbeitgeber werden auch für Menschen mit Behinderung. Mit der tatkräftigen Unterstützung von W+P plant MSD die Räumlichkeiten am neuen Standort in München weitestgehend barrierefrei. Denn wo Orte, Räume oder Kommunikationsmittel nicht barrierefrei sind, bleibt die Teilhabe am kulturellen und politischen Leben, an der Arbeitswelt und in der Freizeit verwehrt.

Die meisten Menschen verstehen unter Barrierefreiheit Rampen statt Treppen, breite Türen und absenkbare Busse. Doch bauliche Veränderungen und speziell ausgerüstete Fahrzeuge reichen nicht aus, um den Alltag barrierefrei zu gestalten.

Was bedeutet Barrierefreiheit eigentlich genau und warum ist sie so wichtig?

Barrierefrei sind Lebensbereiche dann, wenn Menschen mit und ohne Behinderung sie gleichberechtigt mit anderen erreichen und nutzen können: und zwar ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe. Nur so ist Inklusion möglich.

Um diese Ziele zu erreichen, hat MSD mit W+P und der Firma Gabana, einer Agentur für Barrierefreiheit, starke Partner an der Hand.

„Ich habe während meiner gesamten Laufbahn, weder als Beraterin noch als Sachverständige für barrierefreies Bauen, bisher noch keinen Arbeitgeber kennengelernt, der einen so hohen Anspruch an zeitgemäße architektonische Barrierefreiheit stellt, wie MSD. Durch dieses Engagement wird in „Der Macherei München“ Menschen mit körperlichen Einschränkungen der Alltag, bzw. das Arbeitsumfeld so komfortabel als möglich gestaltet.“  Kornelia Grundmann

Vorgesehen ist eine Vielzahl wichtiger Einrichtungen, wie beispielsweise viele barrierefreie Toiletten, barrierefreie Duschen sowie ausgewählte Möbel und Kontraste für Treppen. Der Hauptkern des Gebäudes von der Tiefgarage bis zum Dachgeschoss ist ebenso barrierefrei. Das Konzept ist ganzheitlich und im Hinblick auf die Möblierung sowie weitere Einrichtungsdetails mit viel Liebe zum Detail durchdacht: so werden Steh- und Bistrotische teilweise absenkbar oder in zwei Höhen angeboten, Garderobenstangen oder Kleiderhaken sind auf 2 unterschiedlichen Höhen angebracht, Steckdosen befinden sich auf der Höhe von 50 – 60 cm und sind zentral platziert, um E-Rollstühle zu laden. Darüber hinaus plant MSD eine induktive Höranlage mit mobilen Geräten.

Und damit auch der Weg von der Tram oder Bahn bis ins Gebäude möglichst barrierefrei ist, bewerten wir in Abstimmung mit der Stadt alle wichtigen Punkte dazu. Dieses Konzept zeigt, dass MSD hier insgesamt deutlich engagierter plant als viele andere Unternehmen in Deutschland. Wir freuen uns gemeinsam mit MSD einen wichtigen Schritt in Richtung “Bevorzugter Arbeitgeber auch für Menschen mit Behinderung” zu gehen.

Interview mit Dr. Roman Wagner zu Social Distancing

W+P Team-Spirit im Home Office

Wie gehen wir damit um, dass wir uns als Team nicht mehr im Büro treffen und austauschen können? Wie schaffen wir es, uns weiterhin als Gemeinschaft zu fühlen? Auf diese Fragen haben wir für uns zwei tolle Antworten gefunden: zum Einen haben wir die Idee eines digitalen Mittagstisches umgesetzt. Da wir alle unsere Mittagspause an verschiedenen Orten verbringen, kommen wir dafür nun an festen Terminen über Teams zusammen. Die Themen sind ebenso vielfältig wie beim gemeinsamen Mittagessen im Büro und bieten uns hier eine wichtige Plattform für den Austausch, auch über unsere Arbeit hinaus. So bleiben wir im Kontakt und auch als Team spürbar.

Die zweite kreative Antwort betrifft ein weiteres, wichtiges Thema: wir alle haben nicht so viel Freiraum, wie wir das bislang gewohnt waren, der Bewegungsradius ist eingeschränkt. Unser großes Glück besteht darin, dass unsere Kollegin Nanine Lux eine großartige Trainerin ist und zweimal pro Woche mit einem 90-minütigen Workout und extrem viel Spaß beim W+P Sport für unsere Fitness sorgt. Auch wenn der Muskelkater uns oft über Tage hinweg begleitet, die Endorphine sind es wert!

Hier ein kleiner Mitschnitt – viel Spaß beim Ansehen!

https://www.wagnerandpartner.com/wp-content/uploads/2020/04/WP-Sports.mp4

Gut gerüstet für die Rückkehr in´s Büro

Nach der ersten vorsichtigen Corona-Lockerung machen sich Unternehmen zunehmend Gedanken, wie ein Zurück in die Bürogebäude aussehen kann.

Nach der Pandemie wird der Büroalltag kaum mehr so sein, wie er einmal war. Die ein oder andere Unternehmensführung wird sich über die produktiven Ergebnisse aus dem erzwungenen Home-Office gewundert haben: Es geht! Und das bei den Mitarbeitern begehrte Home-Office ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden.

Die Arbeit im Home-Office ist überraschend effektiv

Allerdings stellen die meisten Büromenschen nach Wochen der Isolation fest, dass die Arbeit zwischen Konferenzschaltung, Kinderbetreuung und Küche nicht immer ideal ist und ohne persönlichen Kontakt zu den Kollegen auch deutlich weniger Spaß macht.

Was braucht es also aus Unternehmenssicht, um die Rückkehr in die Büros vorzubereiten und die Ansteckungsgefahr zu minimieren?

Anders als in Krankenhäusern und Pflegeheimen wurde in der Vergangenheit wenig über Hygiene und Infektionsrisiken im Büro nachgedacht. Dabei lassen sich aus Betreibersicht auch hier höhere Hygienestandards leicht umsetzen. Mit zentral platzierten Desinfektionsspendern, einem intensiveren Reinigungszyklus, berührungslosen Armaturen für Küche und WC sowie antibakteriellen Oberflächenbeschichtungen z.B. für Türdrücker oder Aufzugssteuerungen lassen sich auch mit kleinem Budget Ansteckungsrisiken deutlich senken.

Aufwändiger wird es hingegen bei separaten Luft-Filtersystemen, UV-Desinfektionsanlagen oder auch smarten Technologien, wie z.B. einer Sprachsteuerung für Aufzug, Beleuchtung, Jalousien und Kühlung zur optimierten Bedienung.

Mit Blick auf die Zusammenarbeit gilt auch im Büro das Prinzip des „social distancing“ zu berücksichtigen. Eine stärkere Zonierung der offenen Arbeitsplatzbereiche durch flexible Pflanz- und Stellwände in Kombination mit einer besseren Abschirmung am Arbeitsplatz, insbesondere bei gegenüberliegenden Schreibtischen, minimiert die Ausbreitung von Viren im Büro. Neben den sichtbaren Elementen sind es vor allem die Spielregeln, die gemeinsam zu vereinbaren und nachzuhalten sind.

Hier setzt auch die gemeinsame Idee der WOW-Partner Vepa und W+P workspace consulting GmbH an: Der Corona-Abstand-Service. „Mit erweiterter Funktion und speziellen Kennzeichen in unserer Buchungssoftware IoT-Spot können wir Nutzer dabei unterstützen, den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 m klar erkennbar auch im Büro einzuhalten. Dies macht die Richtlinien für alle klar und einfach zu befolgen.“ erläutert Bart Weijling, Manager International Business bei Vepa, dem Hersteller von Möglichkeiten. Die mit der Sensorik gewonnenen Daten werden auch zukünftig helfen, Erkenntnisse für die Bürogestaltung abzuleiten.


Die Buchungssoftware reguliert die Nutzung und den Abstand

„Auch wenn wir uns intensiv mit der Rückkehr in die Büros beschäftigen, bin ich davon überzeugt, dass Unternehmen die Risiken auch weiterhin minimieren. Einerseits indem sie Ihre Mitarbeiter möglichst lange und viel aus dem Home-Office arbeiten lassen und andererseits durch die Aufteilung von Projektteams und Abteilungen, z.B. in Satellitenbüros oder CoWorking Spaces.“ ergänzt Dr. Roman Wagner, Geschäftsführer der W+P workspace consulting GmbH.

Obwohl vereinzelt Rufe nach Einzelzimmern laut werden, agile Arbeitswelten bleiben bei abnehmender Auslastung und zunehmendem Kommunikationsbedarf auch weiterhin die optimale Lösung, ist sich Wagner sicher. Ein „gesunder“ Mix aus Büroarbeitsplatz, Home-Office und CoWorking mit der Möglichkeit, Wissen zu teilen und bei Bedarf gemeinsam mit Kollegen an Projekten zu arbeiten. Damit bleibt das Büro wichtig als Ort der Wissensvermittlung, Identifikation mit dem Unternehmen und dem Spaß mit Kollegen.

W+P Packages für das Home Office

Liebe W+P Freunde, werte Geschäftspartner, wir haben uns spontan Gedanken gemacht, was in der aktuellen Situation weiterhelfen kann. Momenan haben wir zwei unterschiedliche Angebote unserer Partner Mediamarkt Business und der Cuxhafener Kaffeeröster

Das W+P Survival Package enthält neben 50% Ermäßigung auf die Versandkosten ab 50€ auch einen 10% Rabatt auf die Ottendorfer Altstadt Röstung der Cuxhavener Kafferöster mit dem Gutscheincode KDM10PROZENT. Kommen Sie bei Bedarf unter info@wagnerandpartner.com auf uns zu oder besuchen Sie direkt die Rösterei unter www.cuxhavener-kaffeeroester.de.

In Kooperation mit MediaMarkt Business Partner bieten wir Ihnen das exklusive W+P Remote Package für die optimierte Arbeit im Home-Office an. Hierbei greifen wir auf die über 1.000 Filialen in Deutschland zurück und können kurzfristig auf ein gesichertes Kontingent an Ausstattung zurückgreifen.

Zusätzlich können wir zusammen mit unserem WOW-Partner Vepa B.V. einen Tisch und Drehstuhl zu besonderen Konditionen anbieten.

Kommen Sie bei Bedarf unter info@wagnerandpartner.com auf uns zu. Gerne helfen wir Ihren Mitarbeitern bei der Einrichtung der Hardware per MS Teams weiter.

14. GREEN LUNCH Frankfurt am 06.02.2020 zum Thema Digitalisierung und BIM

Das neue Jahrzehnt steht ganz unter einem dominanten Thema: Die Digitalisierung.
Alle Aspekte des Lebens werden zunehmend digitaler, der Wandel ist spürbar in allen Regionen, allen Generationen und allen Branchen in Deutschland – aber auch weltweit. Schlagworte wie Smart Home, Big Data, Automatisierung der Arbeit und Algorithmen sind in aller Munde.

Auch das Team von W+P lebt sowohl in seinen eigenen Büros wie auch in den Projekten die Digitalisierung und testet fortlaufend neue Produkte wie den IoT Spot oder das neue 65“ Samsung Flip. Dazu passend stand unser 14. GREEN LUNCH Frankfurt im Schüco Showroom, der im Jahr 2018 im Nextower eröffnet worden war, am 06. Februar unter dem Motto: „Digitalisierung und BIM – Die Baubranche zwischen Euphorie und Schicksal“. Gemeinsam mit Oliver Roth und Lars Andermann konnten Dr. Roman Wagner und Jens Schneider hier mehr als 30 Gäste begrüßen.

Nach einem Rundgang durch den Showroom, bei dem auch die verschiedenen Funktionen der Fenster und Türen durch die Gäste getestet und diverse Schüco-Apps vorgestellt wurden, übergab Dr. Roman Wagner dann das Wort an Frau Prof. Dr.-Ing. Katharina Klemt-Albert, die als Professorin an der Leibniz Universität Hannover für Baumanagement und Digitales Bauen tätig ist und uns einen spannenden Einblick in das Thema Building Information Modeling gab.

Während andere Branchen in der Digitalisierung schon weit vorangeschritten sind und diese nicht mehr nur zur Produktivitätssteigerung, sondern bereits auch zur Individualisierung ihrer Produkte und Plattformen nutzen, steckt die Bau- und Immobilienbranche hier insbesondere in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Aktuell treibt die Bundesregierung die Digitalisierung aktiv voran und plant die „Anwendung von BIM ab 2020 bei allen Infrastrukturbauprojekten des Bundes“. (Quelle:https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/digital-made-in-de/building-information-modeling-bim–1547084 ).

Als anschauliches Praxisbeispiel stellte Frau Dr. Klemt-Albert den Umbau des X-Labs an ihrem eigenen Institut vor, welches von Beginn an BIM-unterstützt geplant wurde. Dies ermöglichte unter anderem auch schnelle Entscheidungsfindungen durch die Verfügbarkeit von Visualisierungen und 3D-gedruckten Modellen. BIM ist nach Ansicht von Frau Dr. Klemt- Albert nicht nur ein digitales Planungstool, sondern vielmehr die ideale Kommunikations- und Kollaborationsplattform, über die sich alle Projektbeteiligten austauschen können: „Das digitale Bauen wird die Baubranche grundlegend verändern, und wer es beherrscht, schlägt die Brücke in die Zukunft.“

Wir danken Frau Dr. Klemt-Albert für einen sehr spannenden und inspirierenden Vortrag sowie unserem Team Frankfurt für den Input zum Event.