Team Augsburg auf dem Herbstplärrer

Dass wir nicht nur mit Einsatz und Hingabe an der Arbeitswelt der Zukunft arbeiten, sondern ebenso gut feiern können, haben wir mit unserem Augsburger Team auf dem traditionellen Volksfest Schwabens unter Beweis gestellt. Rechtzeitig vor dem Münchner Oktoberfest haben wir  die Gelegenheit genutzt, uns in gemütlicher Runde zusammenzufinden und dieses traditionsreiche Volksfest zu genießen.

Der Augsburger Plärrer findet zweimal im Jahr statt und kann auf eine mehr als tausendjährige Tradition zurückblicken. Vorläufer des Festes sind die sogenannten “Dulten”, die früher im Stadtgebiet abgehalten wurden. Diese Vergnügungsbetriebe wurden schließlich wegen des damit einhergehenden Lärms im Jahre 1878 vor die Tore Augsburgs verlagert. Vom „Geplärre“ der Besucher wird auch der spätere Name Plärrer abgeleitet.

Wie auf der Wies’n wird hier hauptsächlich Bier getrunken, zum Osterplärrer 2013 wurde aber das erste Mal, wegen anhaltender Kälte, sogar Glühwein verkauft. Den haben wir nicht gebraucht, denn Dr. Wagner und Partner haben sich bei schönstem Wetter und geöffnetem Bierzeltdach am Beisammensein erfreut.

Team Augsburg auf dem Herbstplärrer 2016

Dr. Roman Wagner und Jens Schneider mit dem Augsburger Team

5. GREEN LUNCH Frankfurt: Digitalisierung erfordert eine neue Sichtweise

Begrüßung

Gastgeber Dr. Roman Wagner mit Initiatorin Dagmar Hotze und Referent Kai Zimprich

Nahezu 50 Teilnehmer besuchten letzten Donnerstag das 5. GREEN LUNCH Frankfurt im St. Martin Tower und erwarteten sehr gespannt den Impulsvortrag über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die Immobilienwirtschaft. Kai Zimprich, Head of Digital Services Germany bei Jones Lang LaSalle und ausgesuchter Experte auf seinem Gebiet, legte anschaulich dar, dass technologische Innovationen das Nutzerverhalten massiv verändern und gleichzeitig neue Unternehmensformen schaffen. Die Dominanz des Internets als Geschäftsplattform bewirkt so markante Veränderungen, dass die Transformation zu einer digitalen Immobilienökonomie nur dann gelingen wird, wenn sich der Blickwinkel auf die Zusammenhänge deutlich verändert. In Zukunft bestimmt der zielgerichtete Einsatz moderner Technologien den Kontakt zum Kunden, den Kanal für Anfragen und Angebote und letztlich das Fortbestehen am Markt. Folglich müssen althergebrachte Prozesse und Strukturen hinterfragt und auf dem Weg zur (Arbeits-)Welt von morgen zwingend aus einem neuen Blickwinkel heraus betrachtet werden.

Enorme Bedeutung der Daten und deren Auswertung

Über die Frage, wie sich im Zeitalter der Datenflut und deren Nutzung die Berufsbilder und Tätigkeiten wandeln werden, wurde intensiv diskutiert. Kai Zimprich machte deutlich, dass die Branche  zunehmend die Unterstützung durch IT-Fachleute und Experten mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Prägung brauchen wird. Das wiederum stellt sowohl die Unternehmenskultur als auch das Arbeitsumfeld, die Büroimmobilie, vor neue Herausforderungen.

Rundgang durch den St. Martin-Tower

Rundgang

Teilnehmer bei der Besichtigung

Einen Eindruck von der Arbeitswelt der Zukunft vermittelte der Rundgang durch den 18-stöckigen St. Martin-Tower mit Dominik Moll, Head of Landlord Services bei Savills in Frankfurt. Der 25.000 Quadratmeter umfassende Neubau verfügt mit einem Restaurant, Konferenzräumen, einem Concierge- und Empfangsservice sowie einer Kindertagesstätte über eine optimale Infrastruktur für die moderne Büroarbeitswelt.

Der Frühling meinte es gut mit uns und so konnte man bei strahlendem Sonnenschein auf der Terasse den köstlichen Lunch genießen, die Eindrücke des Events diskutieren und fleißig netzwerken.

GREEN LUNCH in Frankfurt erfolgreich

Die Gastgeber von GREEN LUNCH Frankfurt, Dr. Roman Wagner und sein Partner Jens Schneider, sind sehr zufrieden darüber, dass es gelungen ist: “innerhalb eines Jahres ein innovatives Format für die Immobilienwirtschaft in der Mainmetropole zu etablieren. Besonders freut uns, dass wir einen festen Teilnehmerkreis gewonnen haben, der stetig wächst und sich interdisziplinär zusammensetzt.“

Frankfurt: Ineos Styrolution mietet 5.300 m² im “Fifty Avon”

Bereits Ende 2015 hat Ineos Styrolution Europe 5.300 m² im 4. und 5. Obergeschoss des Fifty Avon abgeschlossen. Es handelte sich dabei um den größten in 2015 im Frankfurter Bankenviertel abgeschlossenen Mietvertrag. INEOS wurde bei der Anmietung von der Oceans & Company GmbH, bei der Entwicklung und Gestaltung der neuen Flächen von Dr. Wagner & Partner beraten. Eigentümer des 16.700 m² großen Bürogebäudes in der Mainzer Landstraße 50 ist Mono Asset Management.

DEALs und NEWs vom 11. April 2016

 

 

5. GREEN LUNCH Frankfurt am 21. April 2016 im St. Martin Tower

Für den 5. GREEN LUNCH Frankfurt freuen wir uns, Sie am 21. April 2016 im St. Martin Tower begrüßen zu dürfen. Das Thema lautet diesmal Digitalisierung – Herausforderungen und Chancen für die Immobilienwirtschaft und wird beleuchten, wie weit der Wandel bereits fortgeschritten ist und wie die digitale Transformation unsere Arbeitswelt beeinflussen wird.

Nach Begrüßung und einem Rundgang durch das neue Gebäude inklusive der “New Work” Ausstellung von Steelcase wird Kai Zimprich, Head of Digital Services Germany, den Impuls zum Thema geben. Die Veranstaltung und Diskussion rund um das spanndende Thema moderiert Dagmar Hotze, Immobilienjournalistin und Gründerin des innovativen Portals greenIMMO.

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen diskutieren, wie sich Unternehmen im digitalen Wandel erfolgreich positionieren können und welchen Stellenwert der Digitalisierung auch langfristig beizumessen ist.

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf Sie,
Ihr Team von Dr. Wagner & Partner

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Erfolgreicher Jahresabschluss des GREEN LUNCH Frankfurt im U.F.O. Eastside zu “Corporate Branding”

Unser vierter GREEN LUNCH führte uns zur Firma Zumtobel, die sich an ihrem neuen Standort im U.F.O. Eastside als Herzstück in Deutschland konsolidiert hat und im Bürokonzept beispielhaft ihr Wissen über Licht und dessen weitreichende Wirkung auf den Menschen ein- und umsetzt. Fachkundige Unterstützung erhielt Zumtobel dabei von Exact Plan in Wiesbaden, die ihre langjährige Erfahrung bei der Umsetzung anspruchsvoller Projekte hier augenfällig bewiesen haben.

Bei der Führung durch die neue Bürowelt Zumtobels zeigte und erläuterte Andreas Winkelheide, Leiter Vertrieb Elektrogroßhandel in Deutschland und Österreich, den gezielten Einsatz von Licht und Schatten ebenso wie die Umsetzung in Offenheit und Transparenz der Fläche, die sich in speziellen Beleuchtungsvarianten wiederspiegeln und damit sogar den menschlichen Biorhythmus beeinflussen können.

Jens Schneider, Andreas Winkelhofer mit Teilnehmern beim Rundgang

Jens Schneider und Andreas Winkelheide mit Teilnehmern

Im Anschluss an den Rundgang durch das neue Büro hörten wir im stylischen Showroom Ardi Goldman, innovativer Immobilien-Unternehmer, der uns in seinem kurzweiligen Impulsvortrag die Bedeutung des „Corporate Branding“ anhand namhafter Beispiele darlegte und als mutiges Zusammenspiel guter Produkte mit charakteristischem Design und eindeutigem Wiedererkennungswert beschrieb.

Für ihn ist es besonders wichtig zu wissen, “für wen ich das brauche”, und er fügt hinzu: “Eines darf man nicht haben: Angst, jemanden zu erschrecken, denn erschecken werde ich immer jemanden.” Ausgepräges Disign polarisiert, weckt dadurch vielfach Begeisterung, aber auch Kritik. Dieses Spannungfeld als wesentliche Voraussetzung dafür, Marken eindeutig erkennbar und erfolgreich zu machen, konnten wir genussvoll beim anschließenden Lunch weiter beleuchten und kontrovers diskutieren.

 
Ardi Goldmann, Jens Schneider

Ardi Goldman und Jens Schneider

Die Gastgeber von GREEN LUNCH Frankfurt, Dr. Roman Wagner und sein Partner Jens Schneider, blicken zurück auf ein Jahr mit tollen Events und werden auch weiterhin das Ziel verfolgen, mit spannenden Themen rund um die Arbeitswelt der Zukunft wichtige Trends zu beschreiben und zum gemeinsamen Querdenken und Netzwerken anzuregen.

Der nächste Termin für 2016 steht bereits fest: am 21. April treffen wir uns wieder mit dem Thema “Digitalisierung”. Bald mehr dazu!

Bis dahin wünschen wir Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue GREEN LUNCH Jahr 2016.

Ihr Team von Dr. Wagner & Partner

4. GREEN LUNCH Frankfurt bei Zumtobel im U.F.O. Eastside

Für den 4. GREEN LUNCH Frankfurt freuen wir uns, Sie am 08. Dezember 2015 im U.F.O. Eastside begrüßen zu dürfen. Das Thema lautet diesmal „Corporate Branding“  und wird aufzeigen, wie erfolgreiche Unternehmen Ihre Marke durch individualisiertes und stark ausgeprägtes Design positiv beeinflusst haben.

Nach Begrüßung und einem Rundgang durch die neue Arbeits- und Ausstellungswelt von Zumtobel wird das Thema über zwei kurze Impulse eingeleitet. Als Referenten konnten wir Ardi Goldman, innovativer Immobilien-Unternehmer, und Gudrun Schach, Projektleiterin Zumtobel, mit Unterstützung von Snøhetta Architekten gewinnen. Wie gewohnt wird Dr. Wagner & Partner die Veranstaltung und Diskussion rund um das spannende Thema moderieren.

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen diskutieren, wie sich Unternehmen erfolgreich positionieren können und welchen Stellenwert einer besonderen Immobilie bzw. Arbeitswelt beizumessen ist.

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf Sie, Ihr Team von Dr. Wagner & Partner

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“Quo vadis Zertifizierung” 3. GREEN LUNCH Frankfurt

Gastgeber war diesmal die Union Investment im MainTor Porta, das eine direkte Verbindung zwischen Bankenviertel und Altstadt herstellt. Bei unserem Rundgang haben wir die neue Arbeitswelt der Union Investement auf uns wirken lassen und aus den Büros und von den großen Dachterrassen die fantastische Aussicht über die Dächer der Stadt bewundert.

Die Impulse erhielten wir von zwei ausgesuchten Experten für Zertifizierungen. Dr. Heiko Beck von der Union Investment Real Estate gab uns einen grundlegenden Überlick über Zertifikate bei Neubauten und im Bestand und fasste zusammen: “Diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Transparenz und ermöglichen einen strukturierten Blick auf bauliche und betriebsrelevante Qualitäten von Gebäuden.”  Thajo Friedemann von Cushman & Wakefield ermöglichte uns mit seinem packenden Impuls eine “Nabelschau in die Welt, wie sie funktioniert” und reflektierte über die Möglichkeiten, “das kurzfristige ökonomische Denken mit der langfristigen Wertschätzung zu verbinden.”

Die Frage, wie sich Bewerter, Projektentwickler und Unternehmen zukünftig aufstellen müssen, um nachhaltige Immobilien weiter voranzutreiben, diskutierten wir beim anschließenden Lunch am köstlichen Buffet weiter. Darüber hinaus beschäftigte viele von uns, wie jeder Einzelne nachhaltiges Denken und Handeln umsetzen kann. Wir waren begeistert von einem anregenden Nachmittag, haben tolle neue Kontakte wurden geknüpft und bestehende Bekanntschaften vertieft.

Herzlichen Dank an alle, die dabei waren und mit ihrem Engagement diese Verantstaltung bereichtert haben. Wir freuen uns auf unser nächstes GREEN LUNCH Ende November.

3. GREEN LUNCH Frankfurt am 24. September: Quo-vadis Zertifizierung?

Zertifizierungen, egal ob nach internationalem Standard wie BREEAM oder LEED oder das deutsche DGNB, sind in Deutschland bald 10 Jahre im Einsatz und als Standard in der Entwicklung von gewerblichen Neubauprojekten zu bewerten. Zeit, eine Bilanz zu ziehen!

Nachdem in den ersten Jahren der Fokus zuerst auf den “low hanging fruits” wie Energieeinsparungen lag, rückt vermehrt die ökologische Komponente der Nachaltigkeit in den Vordergrund. In der Praxis liefern Green Buildings bereits heute den Beweis, dass ökologische Vorteile nicht gleich ökonomische Nachteile bedeuten müssen.

Zu kurz kommt allerdings die schwer zu greifende soziale Nachhaltigkeit in der Gebäudebewertung. Wie geht es also weiter: Quo-vadis Zertifizierung?

Als Referenten der KURZEN Impulse konnten wir unter anderem Tajo Friedemann, Experte für Zertifizierungen von Cushman & Wakefield gewinnen.

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen diskutieren, was sich im Sinne der Nachhaltigkeit bereits getan hat und wie sich Bewerter, Projektentwickler und Unternehmen zukünftig aufstellen müssen, um nachhaltige Immobilien weiter voranzutreiben.

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit! Wir freuen uns, Sie am 24. September bei der Union Investment im Maintor Porta für das 3. GREEN LUNCH Frankfurt begrüßen zu dürfen. Das Thema ist diesmal „Quo-vadis Zertifizierung” und wird den Fortgang der Nachhaltigkeit im Immobilienbereich beleuchten.

Ihr Team von Dr. Wagner & Partner

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Zukunftsfähige Bürowelten

Nachhaltigkeit ist ein Megatrend

Megatrends sind gesellschaftliche oder ökonomische Trends, die das Leben und Wirtschaften in Zukunft wesentlich beeinflussen werden. Das Thema Nachhaltigkeit ist auch in der Immobilienwirtschaft äußerst komplex, die Frage nach der Arbeitnehmerzufriedenheit ist ein wesentlicher Teil davon und bedeutet insbesondere für Bürowelten eine große Herausforderung und eine einzigartige Chance gleichermaßen. Zudem sind “nachhaltige Gebäude wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend. Sie sind für ihre Nutzer behaglich und gesund. Dadurch erhalten nachhaltige Gebäude langfristig einen hohen Wert – für Investoren, Eigentümer und Nutzer gleichermaßen.”

 

Änderung von Denkmustern

 “Die Produktionsstätten sind schmutzig, dunkel, zugig, schlecht beheizt und kaum isoliert. Die Luft ist voll von Staub und Abgasen. Den Arbeitern wird ein Höchstmaß an Disziplin und Einhaltung der Regeln abverlangt. Dazu gehört unter anderem: keine Kommunikation mit den anderen Arbeitnehmern.” Diese Beschreibung einer Arbeitswelt aus Zeiten der Industrialisierung ist erschreckend und alles andere als nachhaltig. Ebenso die Anfänge des Büros, beginnend mit dem Handelskontor des Renaissancekaufmanns über die preußische Amtsstube mit militärisch-straffer Büroorganisation bis hin zum rationalisierten Büro der 50er Jahre nach dem Vorbild der Fließbandarbeit. In keinster Weise vergleichbar mit heute. Der Wandel zur Dienstleistungs- , Informations- und Wissensgesellschaft spiegelt sich wider in neuen Arbeitsplatzkonzepten mit vielfältigen Büroformen, wie beispielsweise Kombi-, Zellen- und Großraumbüros, Business-Clubs, Home-Offices oder Co-Working Spaces. Zudem sind die Anforderungen, die ein Büroarbeitsplatz heutzutage im Hinblick auf Gestaltung, Einrichtung, Luftqualität und Akustik erfüllen muss, exakt definiert, damit die Mitarbeiter ihre Leistung erbringen können, ohne dabei ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

 

Globaler Wettbewerb (auch) um Fachkräfte

Die Erwartungen an den Arbeitsplatz steigen stetig und spielen im Kampf um junge, motivierte Fachkräfte eine immer wichtigere Rolle. Gebäude sind idealerweise hochwertige Arbeits- und Lebensräume, welche die Kreativität, Produktivität und Zufriedenheit der Arbeitnehmer in besonderem Maße unterstützen. Menschliches Potenzial möglichst ganzheitlich zu aktivieren ist das Ziel, dem sich Arbeitsräume und Prozesse heute unterordnen müssen und dadurch eine Vielzahl von Bürokonzepten hervorbringen. Die Umsetzung moderner Bürowelten stellt Entwickler vor vielfältige Herausforderungen, insbesondere gesetzliche Vorgaben, Energieeffizinez, Flexibilisierung von  Arbeitsplätzen und Gebäuden, Flächenoptimierung, Kostendruck, technologischer Fortschritt, Anforderungen der Generation Y und vieles mehr.

Gestaltung neuer Arbeitswelten

Im Wirtschaftsraum Augsburg haben unter anderem Firmen wie Patrizia, Asset, baramundi, explido oder das Forum H4 bereits heute nachhaltige Arbeitswelten für die Zukunft verwirklicht. Die Firma Patrizia stellte ihr enormes (personelles) Wachstum in den Mittelpunkt des Planungsprozesses und schuf mit einer großartigen Glasfassade, Wintergärten und einem Penthouse für Sitzungen und Seminare Raum für eine außergewöhnliche Begegnungsqualität. Die Firma baramundi erweiterte die besondere Architektur des Glaspalastes um moderne Elemente und schuf sich einen großzügigen Gemeinschaftsbereich zur Förderung der unternehmensinternen Kommunikation. Allen Innovatoren gemeinsam ist das Wissen, dass der Arbeitsplatz auch als ein wirksames Instrument zur Steigerung der  Unternehmensperformance und zur Akquise von Fachkräften aus der Generation Y dient. Durch eine attraktive Bürogestaltung, interessante Angebote im Bereich Freizeit und Sport sowie Möglichkeiten zur Weiterbildung gelingt eine Identifizierung der Mitarbeiter mit dem Unternehmen.

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baramundi software AG im Glaspalast Augsburg

Fazit

Die wachsende Dynamik globaler Märkte erfordert heutzutage angepasste Geschäftsstrategien und -prozesse. Dies verändert die Büroarbeit substantiell. Die Unternehmensstruktur in ihrer Gesamtheit steht zur Disposition. Um diese Anforderungen zu meistern, bedarf es einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, bei der sich Organisationsstrukturen, Arbeitsmethoden und Bürokonzepte zu einem intelligenten System zusammenfügen.

Ausblick der Experten

Jürgen Kolper, Head of Real Estate Development und Managing Director bei PATRIZIA Deutschland GmbH: “Das nachhaltige Büro der Zukunft muss attraktiv sein, um den Mitarbeitern ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich wohlfühlen und gerne arbeiten. Im Rennen um die besten Köpfe wird das Umfeld des Arbeitsplatzes immer wichtiger.”

Dr. Roman Wagner, Gründer von Dr. Wagner & Partner: “Der Arbeitnehmer der Zukunft möchte nicht nur ein schickes Designbüro. Er wünscht sich ein Arbeitsumfeld, das seine Kreativität und Produktivität vollumfänglich unterstützt. Dazu gehören neben der mobilen Technik eine große Wahlmöglichkeit im Büro, flexible Arbeitszeiten und eine Kultur des Vertrauens. Damit drückt sich ihm vom Unternehmen eine Wertschätzung aus, die gute Mitarbeiter an das Unternehmen bindet und attraktiv auf potentielle Fach- und Führungskräfte wirkt.”

Quellen:

Ahochdrei ImmobilienMagazin, Zukunftsfähige Bürowelten

Beginn der Industrialisierung im gesellschaftlichen Kontext

Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft, deutsche Hypo Marktanalyse 2011

Familienfreundlichkeit zahlt sich aus

Nachwuchskräfte heute begnügen sich nicht mehr damit, ihre Kinder am Abend ins Bett zu bringen. Junge Fachkräfte sind bereit, beruflich viel zu leisten, wollen aber gleichzeitig aktiv ihr Familienleben gestalten. Was bislang eine fast ausschließlich weibliche Domäne war, wird zunehmend auch für männliche Mitarbeiter attraktiv. Immer häufiger gehen auch Väter in Elternzeit, mit steigender Tendenz. Iris Schönbeck, Leiterin HR Operations Sireo Holding GmbH & Co. KG stellt beispielhaft fest: “Schon elf von 52 Mitarbeitern in Elternzeit waren im vergangenen Jahr männlich. Die Nachfrage an familienfreundlichen Angeboten wächst…”

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Auch männliche Bewerber wollen neben dem Beruf aktiv am Familienleben und an der Erziehung teilnehmen. Quelle: Haufe Online Redaktion

Maßnahmen familienfreundlicher Unternehmen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit zunehmendem Engagement auf Seiten männlicher Fachkräfte sowie die Förderung von Frauen sind wichtige Bausteine zur Steigerung der Motivation im Unternehmen und zur Stärkung der Mitarbeiterbindung. Entscheidend für den Erfolg ist, dass familienfreundliche Personalpolitik als Teil der Unternehmenskultur verstanden und gelebt wird. Die Maßnahmen dafür sind vielfältig:

Variable Arbeitszeiten und -orte sowie eine familiengerechte Arbeitsorganisation ermöglichen Eltern eine flexible Anpassung an familiäre Bedürfnisse und fördern eine möglichst schnelle Rückkehr an den Arbeitsplatz. Betrug die Elternzeit im Jahr 2004 noch 30,6 Monate, so verbrachten Eltern im Jahr 2007 nur noch 19,3 Monate ausschließlich zuhause. Dadurch verringert sich der Fortbildungsaufwand erheblich und fällt noch geringer aus, wenn beide Seiten in dieser Zeit in Kontakt bleiben, Weiterbildungsmöglichkeiten oder auch ein Wiedereinstiegscoaching nutzen. Ein wesentlicher Bestandteil familienfreundlicher Unternehmen ist familienbewusstes Verhalten von Führungskräften und Kollegen. Firmen, in denen sich Eltern auf die Akzeptanz und Unterstützung ihrer Kollegen und Vorgesetzten verlassen können profiteren gleichermaßen durch motivierte Mitarbeiter und geringere Kosten.

 Kleine Maßnahmen bringen viel

Nicht immer muss ein ganzer Katalog an Maßnahmen vorhanden sein, damit ein Unternehmen die Auszeichnung “familienfreundlich” zu Recht trägt. Auch kleine Gesten haben eine Signalwirkung und oft reicht bereits eine kleine Gefälligkeit, um das Betriebsklima positiv zu beeinflussen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen können heute durch unbürokratische Arbeitsweise, flache Hierarchien, rasche Entscheidungen und Verständnis für die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter punkten. Dr. Roman Wagner und Jens Schneider, beide mehrfache Väter, wissen aus eigenener Erfahrung, dass die Vereinbarung von Familie und Beruf ein wesentlicher Bestandteil der Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit ist und decken bereits 75% der Kennzeichen familienfreundlicher Unternehmen ab.

Zum Weiterlesen: Familienfreundlichkeit contra Gehalt, mehr Wohlfühlklima am Arbeitsplatz