Es gibt intelligentes Leben im Konzern – Portrait von Vitra

In der aktuellen Ausgabe der Brand Eins (06 Juni 2011, S. 120-127) wird anhand von Unternehmen wie Gucci, LVMH, Lufthansa , 3 M, Otto etc. dargestellt, warum die Großorganisation überlebensfähig ist. Mit dem Titel “Es gibt intelligentes Leben im Konzern” ist den Unternehmen auf die Finger geschaut worden, darunter auch Vitra.

Nachdem der Gründer, Willi Fehlbaum, die Europalizenz zur Produktion der Ray and Charles Eames Chairs im Jahre 1957 erwarb (weltweit vertrieben von Herman Miller), hat sich Vitra zu einem der bekanntesten und innovativsten Möbelhersteller in Deutschland entwickelt. Insbesondere mit innovativen Ideen macht das Unternehmen aus Weil am Rhein auf sich aufmerksam, wobei bekannte Designer wie Panton, Starck und Foster auf Beteiligungsbasis für den Konzern entwerfen.

Vitra (Source: Wikipedia Commons)
Vitra (Source: Wikipedia Commons)

 

Auch Vitra ist davon überzeugt, dass das klassiche Großraumbüro tot ist. Im sogenannten “Citizen Office”, einer Stadt mit Marktplatz, Straßen, Nachbarschaft usw., arbeiten 168 Mitarbeiter zusammen in einem Raum von der Größe 70×30 m. Geschäftsführer Rudolf Pütz weist im Artikel auch darauf hin, dass die Personalkosten den größten Kostenblock im Unternehmen ausmachen – eine Steigerung von Wohlbefinden und Produktivität der Mitarbeiter also einen deutlich größeren Hebel als die Flächenkosten ausmachen.

Die Firmenzentrale in Weil am Rhein ist dank der Gebäude von Stararchitekten wie Grimshaw, Hadid, Siza, Gehry und Herzog & de Meuron zu einem Mekka unter Architekturfans avanciert – 350.000 Besucher allein in den letzten 8 Monaten seit Eröffnung des neuen Vitrahauses. Persönlich fand ich den minimalistischen Konferenz-Pavillion von Tadao Ando am eindrucksvollsten.

Vitra Design Museum (Source: Wikipedia Commons)
Vitra Design Museum (Source: Wikipedia Commons)

 

Der Artikel aus der Brand Eins über Vitra lässt sich hier herunterladen

 

 

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