Generation Y: Wir setzen Mobilität voraus!

Wie wichtig ist Nachwuchs-Führungskräften das Thema Mobility? Dieser Frage ist die Münchner Kommunikationsagentur PR-COM im Rahmen einer von IFS beauftragten Umfrage nachgegangen. Im Herbst 2013 wurden dazu mehr als 150 Interviews mit Studenten an Münchner Business Schools und Universitäten durchgeführt. Die Befragten kamen vornehmlich aus den Studienrichtungen Wirtschaft und Management sowie Kommunikations- und Politikwissenschaften. Die Studie bestätigt, dass die überwältigende Mehrheit der angehenden Führungskräfte in ihrem Privatleben ausgiebig mobile Endgeräte nutzt. So besitzen mit 92 % fast alle von ihnen ein Smartphone. Gut drei Viertel von ihnen (76 %) nutzen außerdem ein Notebook, ein Drittel der Befragten (33 %) gab zudem an, ein Tablet zu haben.

Generation Y - Generation Fun? (Source: SplitShire)
Generation Y – Generation Fun? (Source: SplitShire)

Der selbstverständliche Umgang mit mobilen Endgeräten in ihrem Privatleben prägt die Erwartungshaltung der Nachwuchskräfte an ihre künftigen Arbeitgeber. 85 % der befragten Studenten gaben an, Smartphones später auch beruflich verwenden zu wollen. Ähnlich wie im Privatleben möchten sie künftig auch auf Notebooks im Beruf nicht verzichten: 64 % der Befragten wollen damit arbeiten. Auf Platz drei folgen Tablets, die gut die Hälfte (52 %) der Studenten auch am Arbeitsplatz einsetzen will. Bei der Entscheidung, welche Mobilgeräte sie beruflich nutzen können, wollen die angehenden Führungskräfte ein gewichtiges Wörtchen mitreden, so die Untersuchung. Stellt der Arbeitgeber die Geräte, ist für die überwältigende Mehrheit (82 %) ein Mitspracherecht bei der Auswahl wichtig. Allerdings:  Sollte der künftige Arbeitgeber keine Mobilgeräte stellen, will die Mehrheit ihre Privatgeräte am Arbeitsplatz verwenden!

Die Bedeutung dieses Themas für die angehenden Führungskräfte wird sich auch bei ihrer Suche nach einem Arbeitgeber niederschlagen. Auf die Frage, welche Aspekte ihnen bei der Bewerbung oder der Entscheidung für ein Unternehmen wichtig sein werden, antwortete ein Viertel der Studenten, es sei für sie entweder ein K.O.-Kriterium oder sehr wichtig, dass ihr künftiger Arbeitgeber ein Mobilgerät zur Verfügung stellt. Dieses Ergebnis deckt sich auch mit der Oxygenz Studie der Firma Johnson Controls aus dem Jahre 2010. Etwa 73 % der 1.479 Befragten zwischen 18-25 Jahren bevorzugen eine sehr mobile und flexible Arbeitsweise. Der steigende Wunsch nach Mobilität wird insbesondere in großen Unternehmen zu einem immer stärkerem Einsatz von flexiblen Bürokonzepten  wie etwa dem Business-Club führen. Nach den Top 3 Faktoren für Ihre Produktivität gefragt, rangiert die Technologie und der Zugang zum Internet vor der Teamarbeit und dem Büroraum bzw. Arbeitsplatz (s. Artikel “Generation Y – wie die nächste Generation arbeiten will“).

Unternehmen sollten sich also darauf einstellen, dass junge Menschen nicht nur selbstverständlich mit mobilen Endgeräten umgehen, sondern diese auch am Arbeitsplatz erwarten. Entweder sie stellen entsprechende innovative Geräte zur Verfügung oder unterstützen mindestens eine Bring-your-own-Device Vereinbarung.

 

 

 

 

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